Warum wir Eva danken müssen, dass sie in den Apfel gebissen hat!

Stellen wir uns Adam und Eva im Garten Eden vor. Grüne Wiesen, Berge im Hintergrund und ein leise rauschendes Bächlein. Adam, ein Bild von einem Mann, holt jeden Tag Wasser für seine Eva, pflückt Früchte, baut an seiner Hütte aus Schilf und sonnt sich in der Abendsonne. Eva, eine Grazie par excellence hingegen, pflückt frische Blumen und bereitet die Früchte und die Gräser fürs Abendessen vor. Manchmal liebkosen sich die beiden unter dem großen Baum und ignorieren dabei die vom Baum hängende, listige Schlange wie es ihr Chef, der liebe Gott, befohlen hat. Der Apfel ist tabu, liebe Eva!

Das war Tag 1.
Tag 2 sieht genau so aus.
Und es folgen weitere 27’375 exakt gleiche Tage… (das ist der Durchschnitt pro Mensch)
….und wenn Sie noch nicht eingeschlafen sind, dann lesen Sie bitte weiter…

Falls Sie jetzt denken:
Also ich finde das schön und würde gerne jeden Tag so erleben, dann lesen Sie nicht weiter und klicken Sie stattdessen AUF DIESEN LINK – tschüss und viel Spass!

Falls Sie jedoch denken: Laaaaangweilig! Das klingt mir so gar nicht nach Paradies, dann lesen Sie bitte weiter.

Was Unternehmen und Verkäufer/innen von Eva lernen können

Als Verkaufstrainer & Speaker stelle ich in vielen Unternehmen fest, dass diese im ‚vermeintlichen’ Garten Eden stecken geblieben sind und sich täglich mit dem Einheitsbrei der letzten 10, 20 oder gar 50 Jahre beschäftigen. Sie bezeichnen Produkte wie 99% aller Mitbewerber, sie handeln wie 99% der Firmen, sie kosten in etwa gleich viel wie 99% aller Konkurrenten, und Verkäufer reden mit ihren Kunden wie 99% aller Verkäufer. Sie schreiben Dinge wie: „Der Kunde steht bei uns im Zentrum“, oder: „Leider sind wir zur Zeit nicht erreichbar, also sprechen Sie bitte nach dem Piepston“ oder sie verschicken einmal im Jahr eine Karte, meistens zu Weihnachten, wie 99% aller Firmen…. Bla bla bla.

Fakt ist: Der Garten Eden hat nichts, rein gar nichts mehr mit der heutigen Realität zu tun. Trotzdem verhalten sich viele noch so wie im Paradies. Sie holen wie Adam jeden Tag Wasser um damit Eva zu beglücken. Doch ist Eva wirklich glücklich mit Wasser? Vielleicht hätte sie lieber etwas Zitrone im Wasser? Oder vielleicht würde ihr nur schon reichen, wenn das Wasser einen anderen Namen hätte wie z.B. EdenZero? Und vielleicht hat Adam im Laufe der Jahre einfach vergessen Eva zu fragen?
Kennen Sie diese Situation? Genau das tun nämlich 99% der Verkäufer und Unternehmen.

Was sind mögliche Konsequenzen?

  • Der Beachtungsgrad und die Wahrnehmung für Ihr Produkt oder Ihr Unternehmen geht unter in der Masse
  • Die Kunden kaufen „nur“ Ihre Produkte und somit sind Sie schneller austauschbar
  • Die Kunden erinnern sich nicht an Sie
  • Die Konkurrenz schafft es, Ihren Kunden mit kreativen Ansätzen abzuwerben
  • Die Märkte und Mitbewerber ziehen an Ihnen vorbei
  • Sie verpassen Trends (…und das haben schon gigantische Firmen geschafft)
  • Die Umsätze sinken in den Keller

Merken Sie sich: Was auch immer Sie tun – Seien Sie dabei nicht langweilig!

Seien Sie mutig und beissen Sie in den Apfel, auch wenn das Ergebnis nicht immer vorhersehbar ist. Lernen Sie mit den Konsequenzen umzugehen und passen Sie sich stetig an. Erfolgreiche Unternehmer und Verkäufer zeichnen sich dadurch aus, dass sie überdurchschnittlich viele mutige Entscheidungen getroffen haben, auch wenn diese nicht immer richtig waren. Man scheitert nicht, man gewinnt oder man lernt.

Hören Sie deshalb auf Dinge zu denken, bzw. zu sagen wie:

„Das ist einfach(er) gesagt (als getan)!“
„Das können wir nicht. Wir sind eine seriöse Firma!“
„Das haben wir immer schon so getan.“
„Wenn 99% der Menschen etwas tun, dann kann es ja nicht schlecht sein.“

Solche Sätze sind Gift für kreative Denkweisen.

Stellen Sie sich stattdessen immer wieder folgende Fragen:

  • Wie können wir Produkte und Dienstleistungen innovativ bezeichnen?
  • Wie können wir Prozesse kreativ gestalten?
  • Wie können wir uns in der Kommunikation von anderen unterscheiden?
  • Was können wir tun, damit unsere Kunden begeistert sind?
  • Wie können wir Kunden überraschen?
  • Wann haben wir das letzte Mal unsere Komfortzone verlassen und wie hat es sich angefühlt?

Extra-Tipp:

Wenn einer in Ihrer Firma eine vermeintlich absurde Idee hat, dann hören sie umso genauer hin. Geben Sie der Idee eine Chance, in welcher Form und Ausführung das auch immer sein mag. Seien Sie etwas mehr Eva und beissen Sie in die Banane!

Beispiele:

enz_blabla

enz_januarloch

Lesen Sie, hier – wie Sie Ihre Abwesenheit kreativ verkaufen können. HIER KLICKEN

Sofern Sie der Langeweile den Kampf ansagen möchten, Kunden begeistern möchten, dann kontaktieren Sie mich für ein Gespräch. Wir schauen gemeinsam, was wir bei Ihnen alles auf den Kopf stellen können. Na, mutig?

Daniel Enz

0 Antworten

Hinterlassen Sie einen Kommentar

Wollen Sie an der Diskussion teilnehmen?
Feel free to contribute!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.